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Features die eine Kapp-und Gehrungssäge haben sollte

In fast jeder Hobbywerkstatt und auf jeder Baustelle ist eine Kapp- und Gehrungssäge vorhanden. Anders, als es der Name dieser Säge vermuten lässt, können Sie diesen Typ Säge leicht bedienen. Bei diesem Werkzeug handelt es sich um eine Tisch- oder Handkreissäge, bei der Sie ebenfalls die gewünschten Winkel einstellen können. Das Angebot an Kapp- und Gehrungssägen ist recht vielseitig.

Im folgenden Beitrag wird Ihnen die Frage beantwortet:

Mit welchen Features sollte Ihre Kapp- und Gehrungssäge ausgestattet sein?

Ausreichende Leerlaufdrehzahl und Motorleistung

Ein wichtiges Feature einer Kapp- und Gehrungssäge ist zweifellos die Leistung. Ist diese zu niedrig, vermindern sich die Drehzahlen, wenn Sie harte oder stärkere Materialien sägen. Das Sägen mit zu niedrigen Drehzahlen führt dazu, dass unsaubere Schnittkanten entstehen, die später ausreißen können. Falls Sie eine Kapp- und Gehrungssäge mit zu geringer Leistung benutzen, arbeiten Sie zudem meist an der oberen Leistungsgrenze. Dadurch verkürzt sich die Lebensdauer des Motors und weiterer Bauteile. Deshalb lautet die Empfehlung, dass Ihre neue Kapp- und Gehrungssäge mindestens über eine Leistungsaufnahme von 1000 Watt, besser mehr, verfügen sollte. Andernfalls werden Sie nicht lange Freude an Ihrem neuen Werkzeug haben.

Schnitttiefe und Schnittbreite

Die mit großer Wahrscheinlichkeit wichtigsten Kriterien einer Kapp- und Gehrungssäge sind die maximale Schnitttiefe und die maximale Schnittbreite. Wie breit und wie stark die Werkstücke sein dürfen, die Sie mit Ihrer Säge bearbeiten können, wird generell vom Durchmesser des verwendeten Sägeblatts bestimmt. Je kleiner der Sägeblattdurchmesser, desto dünner müssen die Werkstücke sein. Die Auswahl, welche Schnitttiefe und Schnittbreite ausreichend ist, hängt davon ab, für welchen Verwendungszweck die Kapp- und Gehrungssäge hauptsächlich eingesetzt werden soll. Trotzdem sollten Sie sich bei der Auswahl Ihrer neuen Kapp- und Gehrungssäge für eine Säge mit einer höheren maximalen Schnittbreite beziehungsweise Schnitttiefe entscheiden, damit Sie ihre neue Säge flexibler einsetzen können. Mit einigen Modellen ist beispielsweise nicht möglich, Parkett- oder Laminatdielen auf die gewünschte Länge zu kürzen. Deshalb müssen Sie zwingend auf eine hohe maximale Schnitttiefe und Schnittbreite der Säge achten.

Justierschrauben

Ein besonders wichtiges Feature ist die Funktion, die Säge nach dem Aufbau mittels Stellschrauben exakt einzustellen, da Sie nur dann die gewünschte Schnittqualität erzielen. Justierschrauben sind zur präzisen Einstellung der Gehrungswinkel. Ist die Einstellung getätigt, sind perfekte Schnittergebnisse garantiert. Je nach Verwendungszweck der Kapp- und Gehrungssäge ist auch die Ausstattung mit einer Schnitttiefenbegrenzung sinnvoll.

Ausziehbarer Arbeitstisch

Dieses Feature ist zwingend erforderlich, wenn Sie mit Ihrer neuen Säge besonders lange Werkstücke, beispielsweise Sockelleisten, zuschneiden wollen. Ist der Sägetisch zu kurz, hängt Ihr Werkstück entweder am Anfang oder am Ende in der Luft und biegt sich durch. In diesem Fall ist es ein exaktes Anlegen nahezu unmöglich. Abhilfe schafft ein Sägetisch, welcher sich bei Bedarf ausziehen lässt. Als Alternative können Ihnen auch seitliche Auflagen empfohlen werden, die Sie einfach in die Seiten Ihres Arbeitstisches einstecken, um Ihren Sägetisch zu verlängern.

Drehbarer Arbeitstisch

Damit Sie Ihrer neuen Kapp- und Gehrungssäge überhaupt Winkel sägen können, muss sich der Sägetisch drehen lassen. Drehungen sollten sowohl nach rechts als auch links möglich sein. Dies können Sie beispielsweise der Angabe -45° bis +45° entnehmen. Bei für die professionelle Nutzung konzipierten Kapp- und Gehrungssägen lassen sich zwei Grad mehr einstellen (-47° bis +47°). Mit einer solchen Säge können Sie auch sogenannte Hinterschnitte vornehmen. Ob Sie dieses Feature als Hobbyheimwerker tatsächlich brauchen, müssen Sie selbst entscheiden. Vergewissern Sie sich darüber hinaus, dass der Arbeitstisch schnell und leicht verstellbar und die Winkel explizit einstellbar sind. Zur Herstellung horizontaler Gehrungsschnitte ist ein drehbarer Arbeitstisch zwingend erforderlich.

Kippbares Sägeblatt und Sägekopf

Des Weiteren sollten Sie beim Kauf einer Kapp- und Gehrungssäge darauf achten, dass sich nicht nur der Arbeitstisch, sondern auch der Sägekopf und das Sägeblatt durch Kippen einstellen lassen. Bei Sägen für Einsteiger ist dies meist im Winkel von 0° bis 45° möglich. Hochwertige Modelle bieten Ihnen meist einen Verstellbereich im Winkel von - 45° bis +45°. Das bedeutet, dass sich der Sägekopf nicht ausschließlich nach links, sondern auch nach rechts kippen.

Spindelarretierung

Das Sägeblatt Ihrer neuen Kapp- und Gehrungssäge muss sich sicher, schnell und einfach wechseln lassen. Damit dies der Fall ist, müssen Sie bei der Auswahl Ihrer neuen Säge darauf achten, dass diese mit einer Spindelarretierung bestückt ist. Um die Welle beziehungsweise die Spindel der Säge und damit gleichzeitig Ihr Sägeblatt festzustellen, ist ein Knopfdruck ausreichend. Ein passender Inbusschlüssel, bzw. das passende Werkzeug sollte idealerweise bereits im Lieferumfang des Produktes inklusive sein.

Spannvorrichtung und Anschlagsschiene

Wichtige Features an einer Kapp- und Gehrungssäge sind eine integrierte Spannvorrichtung und Anschlagsschiene. An die Anschlagsschiene legen Sie sämtliche Werkstücke, die Sie zuschneiden wollen, an. Aus diesem Grund muss die Anschlagsschiene zwingend exakt verarbeitet und ausgerichtet sein. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie keine exakten Zuschnitte.

Ebenfalls als nützlich beim Sägen hat sich eine Spanneinrichtung erwiesen. Damit fixieren Sie Ihr Werkstück fest auf dem Arbeitstisch, damit es während des Zuschneidens nicht verrutscht. Optisch ähnelt eine Spannvorrichtung einer konventionellen Schraubzwinge.

Integrierte Zugfunktion

Anders als Einsteigermodelle sind Kapp-und Gehrungssägen für ambitionierte Heimwerker mit einer Zugfunktion ausgestattet. Diese Funktion gestattet es Ihnen, dass Sie der gesamte Sägekopf inklusive des Sägeblatts sowohl nach vorn als auch nach hinten verstellbar ist. Sie als Anwender profitieren von der auf diese Weise vergrößerten maximalen Schnittbreite, zum Beispiel um Ihre Parkettdielen zu kürzen. Modelle, die mit dieser Zusatzfunktion ausgestattet sind, werden unter der Bezeichnung Zug-Kapp- und Gehrungssägen im Handel angeboten. Da Sie eine Kapp- und Gehrungssäge mit integrierter Zugfunktion wesentlich flexibler einsetzen können, sollten Sie sich für diese Ausführung entscheiden.

Auffangsack und Absaugvorrichtung

Der Auffangsack (Spänefangsack) nimmt die anfallenden Späne auf. Dadurch haben Sie immer eine freie Sicht auf Ihr Werkstück. Da es sich bei diesem Feature um eine passive Lösung handelt, funktioniert diese in der Praxis nicht zu 100 Prozent. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl der Säge darauf achten, dass diese mit einem Adapteraufsatz zum Anschluss eines externen Industrie- oder Mehrzwecktaubsaugers bestückt ist.

Beleuchtung und Laser

Eine kleine LED-Beleuchtung und eine integrierte Lasermarkierung ermöglichen es Ihnen, komfortabler mit Ihrer Kapp- und Gehrungssäge zu arbeiten, da Sie den Anriss deutlich erkennen können. Ihre Schnitte können dadurch wesentlich präziser werden.

Akku und Ladegerät

Akkus und Akkuladegerät sind sinnvolle Features, wenn Sie Ihre Kapp- und Gehrungsstelle mobil, beispielsweise auf Ihrem Baugrundstück, einsetzen wollen.

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